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Ton
T on Mit    den    Mikrofon    der    meisten    Camcorder    sind    die    unerwünschten    Kopftrommelgeräusche    nicht vermeidbar.   Verwenden   Sie   wenn   möglich   ein   externes   Mikrofon.   Hören   Sie   bei   wichtigen Aufnahmen   wie z.   B.   Reden   oder   Bühnenvorführungen   den   Ton   mit   einem   Kopfhörer   ab   und   steuern   Sie   diesen   manuell
aus. Häufigster   Fehler   mit   automatischer   Tonaussteuerung   ist   das   deutlich   hörbare   Auf-   und   Abschwellen   (Pumpen)   der Nebengeräusche in Gesprächspausen. Grund:    Die    Automatik    versucht    ständig,    den    Pegel    bei    -6    dB    zu    halten.    Im    Normalfall    haben    Sie    immer Umweltgeräusche,    die    als   Atmos    bezeichnet    werden.    Wenn    der   Ton    sehr    unterschiedlich    laut    ist,    erzeugt    die Automatik   ein   hörbares   Pumpen:   leise   Passagen   werden   während   der   Pausen   der   lauten   Geräusche   angehoben oder kurze, laute Geräusche wie z.B. Knall bei Feuerwerk kommt zu leise. Tonaussteuerung manuell Um    dieses    Tonpumpen    zu    vermeiden,    können    die    meisten    Kameras    im    Menü    unter    MIC    LEV    auf    manuelle Aussteuerung eingestellt werden. Dies    ist    besonders    bei    Kommentaren    oder    Interviews    empfehlenswert.    Steuern    Sie    den    Ton    an    Hand    von Probeaufnahmen    auf    -9    dB    aus,    die    lautesten    Schallspitzen    dürfen    auf    keinen    Fall    0    dB    überschreiten,    weil der.digitale Ton gegen Übersteuerung sehr empfindlich ist und die Aufnahme unbrauchbar wird! Bei   Einsatz   eines   externen   Mikrofons   sollte   der   Ton   unbedingt   über   den   Kopfhörer-Ausgang   der   Kamera   laufend überwacht    werden,    da    sonst    Kontaktprobleme    der        Streckverbindungen    nicht    erkannt    werden,    Sie    haben    im schlimmsten Fall gar keinen Ton! 1. Tonaussteuerung auf “Manuell”                         2. Sprech-/Tonprobe: Level auf max. 0 dB einpegeln Nachvertonung Ein   unterhaltsames   Video   beinhaltet   neben   dem   gut   geschnittenen   Bildinformationen      üblicherweise   auch   etwas   für die   Ohren:   Passende   Musikuntermalung   und   wo   nötig   ergänzende   Erläuterungen   runden   den   Informationsgehalt oder den Unterhaltungswert des Video erst ab. Für das Einspielen der Audiodateien gibt es mehrere Möglichkeiten. Steht   kein   Mikrofon   zu   Verfügung,   kann   der   Kommentar   mit   der   Kamera   aufgenommen   werden   und   die   Aufnahme wird   wie   ein   normales   Video   auf   die   Festplatte   überspielt.   Um   nur   den   Ton   zu   verwenden,   wird      Bild   und   Ton      im Schnittprogramm getrennt und die Videospur ausgeblendet. Nachteil    dieser    Methode    ist    der    Aufwand,    wenn    die    Aufzeichnung    nicht    befriedigend    ist    und    der    höhere Speicherbedarf, da ja die nicht benötigten Bilddaten auch auf der Festplatte landen. Wesentlich   komfortabler   ist   ein   Mikrofon   oder   Headset,   das   über   die   der   3,5   mm   Klinkenbuchse   mit   der   Soundkarte des   Schnittsystems   verbunden   wird.   Der   Kommentar   kann   dann   im   Schnittprogramm   direkt   auf   eine   Audiospur aufgezeichnet   werden,   die   Filmsequenz   wird   dabei   auf   dem   Bildschirm   abgespielt.   Bei   einem   Versprecher   wird   der Kommentar einfach verworfen und neu gesprochen. Der   Anschluss   eines   einfachen   Mikrofons   an   die   Soundkarte   verursacht   aber   oft   elektronische   Störgeräusche   in Form von Rauschen und Surren. Inzwischen   werden   vermehrt   Mikrofone   mit   USB-Anschluss    im   Handel   angeboten.   Weil   ein   USB- Mikrofon   den   Ton   direkt   in   ein   digitales   Signal   wandelt,   kann   die   störende   Soundkarte   die   Aufnahmen nicht mehr verschlechtern. Audio-Nachbearbeitung Oft   ist   es   notwendig,   Kommentar   oder   O-Ton   zu   korrigieren,   weil   die   Stimme   nicht   druckvoll   klingt   oder   der   O-Ton Störgeräusche    hat,    die    man    herausfiltern    oder    -löschen    möchte.    Zum    Bearbeiten    von   Tonsignalen    haben    alle Schnittprogramme   eine   “Abteilung”   zur   Bearbeitung   der   Audiosignale,   Magix   hat   z.   B.   in   seinen   Schnittprogrammen sehr umfangreiche Werkzeuge integriert. Es gibt aber auch gute Freeware wie z. B. Audiacity . Mit   dem   Equalizer    können   verschiedene   Frequenzen   angehoben   (verstärkt)   oder   abgesenkt   werden.   Je   mehr Bänder der Equalizer hat, desdo feiner kann das Audiosignal verändert werden. Der   Kompressor    ist   im   Grunde   eine   automatisierte,   dynamische   Lautstärkeregelung:   Laute   Passagen   werden leiser   bzw.   leise   lauter;   insgesamt   wird   der   Sound   einheitlich   und   druckvoll.   Ein   Kompressor   lässt   sich   sinnvoll z.    B.    für    Bass-Aufnahmen    und    Sprache    einsetzen,    aber    auch    als    Master-Effekt    im    Mixer    für    die Nachbearbeitung des Gesamtsounds. Der     Denoiser      ist     besonders     für     die     Beseitigung     von     langanhaltenden     Störgeräuschen     geeignet, beispielsweise   Netzbrummen,   Rauschen,   Störgeräusche   von   Soundkarten,   Mikrofonen,   Erdschleifen   oder Einstreuungen   auf   Audiogeräte   mit   hochohmigen   Ausgängen,   Trittschall   oder   Rumpeln   von   Schallplatten.   Der Denoiser benötigt hierzu eine Probe des reinen Störgeräusches.  
USB Mikrofon Samson
Ton
Mixer MR64
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externes Stereo-Mikrofon: Mit der Gummispinne-Kamerahalterung wird die Übertragung von Laufwerksgeräuschen reduziert